Seit nun schon fast 20 Jahren lebe ich im Elternhaus meines Vaters in der Karlsruher Oststadt. Dieses lebendige, vielfältige und kreative Stadtviertel wurde in der Zeit des Jugendstils gegründet.
Die Straßenzüge sind weitgehend geprägt durch die alten Hausfassaden im Karlsruher Stil der Gründerzeit. Vom Charakter des Stadtteils, den Menschen und der Stadtteilkultur lasse ich mich inspirieren.

Kunst und Kultur haben mich von Kindheit an fasziniert: Gestalten und Kreativsein bei Malen und Zeichnen, Bildhauern, Töpfern, Goldschmieden und vielem mehr.

Sich Neues aneignen, vorwärts gehen, autodidaktisch und in Kursen, Künstlern zuschauen, mich auseinandersetzen. Farben mischen und auftragen mit Pinsel, Spachtel oder direkt mit den Händen, mal pastos, mal lasierend, wischen, kratzen, verwerfen und wieder übermalen…

Beruflich ursprünglich in einem ganz anderen Umfeld gelandet, kann ich mich seit 2017 neu orientieren und endlich die Dinge tun, die mir Freude machen und Sinn geben. Nun habe ich Zeit, mich intensiv der Malerei zu widmen. Einzigartiges entstehen zu lassen, macht mich glücklich – und:

„Wenn ich male, höre ich auf zu denken.“ (Vincent van Gogh).